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Bachelor Dominik und Anna: So war es, die Folgen gemeinsam zu sehen

Anna Rossow hat von Bachelor Dominik Stuckmann die letzte Rose bekommen. Im Interview mit dem stern verraten die beiden unter anderem, wie es war, die Knutschszenen gemeinsam auf dem Sofa zu sehen.

Dominik, als wir im Januar sprachen, nannten Sie die Teilnahme einen Sprung ins kalte Wasser. Ein Sprung, der sich gelohnt hat?
Dominik: Aber sowas von. Viel besser hätte der Sprung nicht enden können. Ich bin mit meiner Herzdame aus diesem Abenteuer rausgekommen.


Die Gruppendates schienen Ihnen sichtlich zuzusetzen. Warum?
Dominik: Also mal ehrlich, wären Sie entspannt, wenn Sie da mit fünf Männern säßen, von denen Sie einige vielleicht schon geknutscht haben? Diese Situationen sind unangenehm, wenn man da in einer Gruppe sitzt mit Frauen, für die man möglicherweise schon Gefühle aufgebaut hat und mit denen man sich körperlich nähergekommen ist. Ich konnte mit der Situation nicht meisterlich umgehen, muss ich gestehen. Ich war immer ein Fan von Einzeldates, da kann man sich viel besser kennenlernen.

Was war die größte Herasforderung dabei, sich die Folgen gemeinsam als Paar anzusehen?
Anna: Bestimmte Dates und bestimmte Worte, die gefallen sind von Dominik waren nicht so schön. Da muss man kurz schlucken. Aber man weiß ja in etwa, was kommt. Zum Ende hin wurde es für ihn viel schwieriger. Ich als Partnerin sitze neben ihm und er knutscht auf dem großen Fernseher eine andere. Da hat er mir auch die Augen zugehalten. Es war nicht immer schön, aber trotzdem gut zu verkraften – wir konnten ja bereits etwas Abstand gewinnen.


Gab es Szenen, vor denen Sie, Dominik, Anna gewarnt haben?
Dominik: Wir haben sehr offfen uber alles geredet, schon bevor die Folgen ausgestrahlt wurden. Da gab es keine Situation, die unter der Gürtellinie war, uber die ich nicht mit Anna hätte sprechen können. Für mich war es teilweise schwieriger zu sehen, wie ich mit anderen Frauen knutschend im Pool saß.


Natürlich gab es in diesem Jahr auch wieder einiges an Drama in der Frauenvilla. Was haben Sie darüber im Nachhinein gedacht, Dominik?
Dominik: Ich bekomme ja nichts davon mit, was in der Frauenvilla passiert. Das bedeutet ich kann die Frauen immer nur danach beurteilen, wie sie sich beim Date mit mir geben. Es war super interessant für mich, einen Einblick zu bekommen in das Geschehen in der Frauenvilla. Da gab es auch das ein oder andere Verhalten von Frauen, das ich persönlich nicht unterschreiben würde. Wenn ich das gesehen hätte, hätte das meine Entscheidungsfindung sogar beeinflusst.


Was genau wäre das gewesen?
Dominik: Das war mir klar, dass die Frage kommt. Ich will da keine konkreten Namen nennen, das wäre unfair. Wir haben die Staffel alle gesehen und jeder bewertet so ein Verhalten vielleicht auch anders.


Jana-Maria sprach schon sehr früh über ihre starken Gefühle und reagierte oft eifersüchtig. Hat das bei Ihnen auch Druck ausgelöst?
Dominik: Nein, ganz im Gegenteil. Ich fand es schön, dass sie sich so geöffnet hat. Selbst ich habe mich manchmal schwergetan, die Kameras komplett auszublenden und den Gefühlen freien Lauf zu lassen. Und Jana-Maria hat das sehr, sehr gut geschafft.


Beim Wiedersehen mit Frauke Ludowig überraschte Jana-Maria das Publikum und Sie, als sie sagte, sie habe sich sofort wieder entliebt. Wie haben Sie das aufgefasst?
Dominik: Es gibt für mich nur zwei logische Erklärungen, warum jemand so etwas sagt. Entweder war es Selbstschutz oder ihre Gefühle waren doch nicht so stark, wie sie in Mexiko sagte. Das will ich ihr nicht unterstellen, deshalb gehe ich eher von Selbstschutz aus. Wir haben Gefühle füreinander aufgebaut. Und Gefühle kann man meiner Meinung nach nicht von heute auf morgen abschalten. Wenn es ihr gut geht, dann freut mich das. Wenn sie sagt, dass sie sich nach zwei Tagen entliebt hat, dann nehme ich das so an und freue mich, dass sie nicht gelitten hat.
Anna: Sie hat uns auch alles Gute gewünscht und für mich wirkte das schon ehrlich.


Anna, Sie waren – im Vergleich – eher cool und entspannt. Aus dem Drama im Haus haben Sie sich eher rausgehalten. Damit riskiert man, im Hintergrund zu bleiben. War Ihnen das bewusst?
Anna: Bei den Dates habe ich gemerkt, dass ich mich ein bisschen bewegen muss. Ich musste mich einfach öffnen, sonst wäre das nichts geworden. Dominik hat sich weit aus dem Fenster gelehnt und mich sehr oft mitgenommen. Und das war auch ein Zeichen den anderen Frauen gegenüber, was die Situation für mich im Haus schwerer gemacht hat. Ich habe es so gehandhabt, wie ich es draußen auch gemacht hätte und mich rausgehalten. Den zusätzlichen Stress durch die Streitereien hätte ich nicht gebrauchen können.


Annas Sabbatical und ihre Reisepläne standen etwas zwischen Ihnen. Wie sehen die Pläne letztendlich aus?
Anna: Das Sabbatical ist leider vorbei. Aber ich war unterwegs, unter anderem in Panama und Miami. Ich habe ihm bei unserem letzten Date gesagt, dass es der falsche Weg wäre, die Pläne, auf die ich so lange hingearbeitet habe, ausfallen zu lassen. Ich möchte nicht bereuen, etwas nicht getan zu haben. Aber man verkürzt vielleicht eher, weil man Sehnsucht bekommt.


Jetzt sind Sie doch von Hamburg nach Frankfurt gezogen. Wie sah die Entscheidungsfindung aus?
Anna: Ich bin in meinem Leben schon einige Male umgezogen. Für mich ist es nichts Neues und da bin ich aufgeschlossen. Und nach ein paar Jahren als Single habe ich mich gefragt: Wofür lohnt es sich, umzuziehen, wenn nicht für die Liebe? Dominik ist ortsgebdenner und ich war bereit, den Neustart zu wagen.


Dominik, Sie pendeln außerdem nach Gran Canaria. Oder ist das nicht mehr der Fall?
Dominik: Das steht jetzt auf unserer Liste, wenn wir im Sommer endgültig zusammenziehen. Wir haben die Möglichkeiten, jederzeit nach Gran Canaria zu fliegen und ich vermisse die Sonne schon jetzt. Es wird nicht lange dauern, bis wir da in den Pool springen.


In den vergangenen Wochen mussten Sie sich vor der Öffentlichkeit verstecken. Können Sie beschreiben, wie das aussah?
Anna: Meine Eltern und die engsten Freunde wussten Bescheid. Aber man ist schon sehr viel drinnen und wenn man draußen ist, dann eher getrennt. Es ist schon eine Belastungsprobe.
Dominik: Es ist eine Extremsituation, in der wir uns komplett auf den Prüfstand gestellt haben. Und es ist gutgegangen, wir hatten keine größeren Konflikte und haben uns noch besser kennengelernt.


Wenn Sie könnten: Würden Sie etwas anders machen?
Dominik: Am Ende kommt es auf die letzte Rose an. Das Ziel ist, die Liebe zu finden. Und das ist in Erfüllung gegangen. Alles richtig gemacht.

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