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Ikea: Warum Sie an der Kasse nie wieder den Einkaufswagen ausräumen müssen

Neue App
Zeit sparen bei Ikea: Warum Sie an der Kasse nie wieder den Einkaufswagen ausräumen müssen

Eine Frau scannt einen Artikel mit ihrem Smartphone ein

Artikel aussuchen, einscannen, einstecken – an der Kasse können die Produkte im Wagen bleiben.

© Ikea

Ein voller Einkaufswagen bedeutet oft viel Arbeit an der Kasse: Alles raus an den Scanner – und wieder rein. Genau das soll sich bei Ikea ab sofort ändern.

Mit einem neuen Service in allen deutschen Einrichtungshäusern möchte Ikea die Schlangen an den Kassen verkürzen. Außerdem soll “Shop & Go” dafür sorgen, dass niemand den übervollen Einkaufswagen an der Expresskasse erst mühsam aus- und dann wieder einräumt. Im Gegenteil: Dank der neuen App-Funktion lassen sich Produkte schon beim Spaziergang durch den Laden einscannen und an der Kasse innerhalb weniger Sekunden bezahlen.

So funktioniert “Shop & Go”

Laut Ikea funktioniert “Shop & Go” wie folgt: Zunächst lädt man die IKEA-App auf das Smartphone (Android/iOS). Im Einrichtungshaus scannt man einmalig einen QR-Code, um die Funktion zu aktivieren und mit dem Einkauf zu beginnen. Während des Einkaufs scannt man alle Wunschartikel mit dem Smartphone und legt sie wie gewohnt in den Einkaufswagen. Wenn man fertig ist, gibt die App einen QR-Code aus. Diesen scannt man anschließend an einer Expresskasse und bezahlt – so einfach.

Eine Registrierung ist nach Angaben von Ikea nicht nötig, die “Shop & Go”-Funktion der App lässt sich auch ohne Kundenprofil nutzen. Etwaige Angebote werden direkt in der App angezeigt, für das Erstellen des Kassen-Codes benötigt man aber zwingend eine Internetverbindung. Dafür stellt Ikea ein kostenloses Wlan zur Verfügung. Sollte der Akku auf dem Weg zur Kasse versagen, hilft Ikea beim Aufladen.

Die Bezahlung findet nach wie vor an einer Expresskasse statt, eine vollständige Abwicklung des Kaufs am Smartphone ist bislang nicht vorgesehen. Barzahlungen sind weiterhin nur an den normalen Kassen möglich.

3D-Einrichtungsfunktion geplant

Künftig möchte Ikea mit der App schon vor der Fahrt ins Einrichtungshaus weiterhelfen. Dafür planen die Schweden eine 3D-Planungslösung, die es ermöglichen soll, die eigenen Wohnräume virtuell einzurichten und vorab zu prüfen, ob die Neuanschaffungen auch wirklich passen. Wann Ikea diese Funktion einbaut, ließen die Entwickler noch offen.

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