Home » Maultaschen selber machen: Mit diesem Rezept gelingt’s

Maultaschen selber machen: Mit diesem Rezept gelingt’s

Resept
Maultaschen selber machen: Mit diesem Rezept gelingt’s

Geschmelzte Maultaschen mit Zwiebeln liegen neben einem Blattsalat auf einem Teller

Maultaschen mit Schmelzzwiebeln sind eine von mehreren Varianten, Maultaschen zu servieren

© Bernd Juergens / Zoonar / Picture Alliance

Maultaschen gibt’s längst fertig und abgepackt im Supermarkt zu kaufen. Aber die von Oma schmecken eben immer noch am besten. Wie Maultaschen selber machen gelingt, zeigt dieses Rezept.

Die besten Maultaschen, die macht – natürlich – Oma. Aber wie macht sie die? “Ach, das ist eigentlich gar nicht so schwer”, sagt sie und beginnt zu diktieren. Bei den Mengenangaben muss sie kurz überlegen, denn sie macht ihre Maultaschen seit Jahrzehnten nach Gefühl. Wahrscheinlich schmecken sie auch deshalb so gut.

Maultaschen selber machen – das Rezept

Für etwa 8 Stück

Als erstes wird der Nudelteig zubereitet. Dazu braucht es:

  • 300 g Mehl
  • 2 Eier
  • 1 bis 2 EL Wasser
  • Salz

Den Teig gut kneten, bis er nicht mehr klebt. Dann mit etwas Mehl auf der Küchenoberfläche und einem Nudelholz ausrollen. Der Teig für die Maultaschen sollte am Ende recht dünn, aber dick genug, dass er nicht reißt.

Maultaschen: Was kommt in die Füllung?

Als nächstes folgt die Füllung. Die Zutaten dafür sind:

  • 250 g Hackfleisch, Rind oder Schwein
  • 1 Ei
  • 1 Zwiebel
  • Pfeffer
  • Paprika
  • Muskatnuss
  • Grünzeug (meine Oma meint damit vor allem gehackte Petersilie, es kann aber auch Schnittlauch sein)
  • manchmal gibt sie noch etwas Curry hinzu, was auch zu empfehlen ist

Die Füllung ebenfalls kneten, bis eine feste Masse daraus wird, aber nicht ganz so fest wie der Nudelteig. Ist die Füllung wiederum zu dünnflüssig, kann etwas Mutschelmehl helfen.

Die Maultaschen werden zugeklappt

Jetzt geht es darum, aus Teig und Füllung Maultaschen zu machen. Dazu den Nudelteig mit einem Messer in Rechtecke aufteilen. Die Füllung mit einem Löffel auf jedes der Stücke verteilen und einmal umklappen. Die einzelnen Maultaschen jeweils am Rand zusammendrücken. Schon ist die Fleischmasse versteckt, was den Maultaschen auch den Namen “Herrgottsbescheißerle” eingebracht hat: In der eigentlich fleischlosen Fastenzeit hatten die findigen Schwaben immer noch ihre Maultaschen.

Sind die Taschen gefüllt und geformt werden sie für 10 bis 15 Minuten in Salzwasser gekocht. Servieren kann man sie auf verschiedene Arten: als Suppe, mit Schmelzzwiebeln zu einem Salat oder in Scheiben geschnitten mit einem Ei in der Pfanne angebraten.

Quellen: stuttgarter-zeitung.de

Leave a Reply

Your email address will not be published.