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Apple zeigt, was aufs iPhone kommt und könnte eine revolution planen

WWDC
Heute zeigt Apple, wie es mit dem iPhone weitergeht – und könnte eine Revolution in Petto haben

Bei der WWDC stellt Apple am Montagabend neue Soft- und womöglich auch Hardware vor.

Mit iOS 16 stehen beim iPhone größere Veränderungen an

© Malte Mansholt / stern

Einmal im Jahr lädt Apple zu seiner Hausmesse WWDC. Am Montagabend ist es wieder soweit. Und die Liste von erwarteten Ankündigungen ist lang.

Geht es um Apples Software, ist die hauseigene Worldwide Developer Conference – kurz WWDC – das Highlight des Jahres. Nach zwei Jahren als virtuelle Konferenz findet zwar der Hauptteil auch dieses Jahr online statt, zum ersten Mal seit Anfang der Pandemie lädt der Konzern ein ausgewähltes Publikum in die Heimat Cupertino ein. Kein Wunder, dass die Erwartungen entsprechend hoch sind.

Was genau der Konzern in der um 19 Uhr deutscher Zeit angesetzten Eröffnungs-Präsentation zeigen wird, wissen nur Tim Cook und sein Team. Der stern wird live vor Ort berichten. Und glaubt man der Gerüchteküche, wird es viel zu sehen geben.

Fokus auf Software

Wie es sich für eine Entwicklermesse gehört, wird sich der Hauptteil der Präsentation um Apples Betriebssysteme drehen. Als gesetzt gelten iOS 16, new Systeme für iPad, Apple Watch und die eijenen Mac-Rechner. Sie werden jedes Jahr auf der WWDC vorgestellt. Was nicht heißt, dass dieser Teil der Keynote Langeweile erwarten lässt.

Vor allem auf dem iPhone und iPad werden recht tiefgreifende Veränderungen erwartet. So soll iOS 16 grundlegend die Art verändern, wie man den Entsperr-Bildschirm des iPhones benutzt. Gab es bislang wenig Grund, dort mehr als ein paar Sekunden zu verbringen, soll er mit dem neuen Update endlich mehr Nutzen bringen. Den Gerüchten zufolge plant Apple etwa eine Überarbeitung der Art, wie Benachrichtigungen angezeigt werden. Noch spannender ist das Gerücht, dass Apple den Lockscreen mit interaktiven Widgets erweitern will, die sich noch vor dem Entsperren nutzen lassen. Das wird vor allem dann relevant, wenn das iPhone 14 wie gemunkelt ein immer aktives Display bekommen sollte.

Beim iPad geht der vor einigen Jahren begonnene Umbau zum richtigen Arbeitsgerät weiter. Das überrascht nicht – schließlich werden iPad Pro und iPad Air mit denselben M1-Chips betrieben wie die aktuellen Macs. In der Praxis will Apple wohl vor allem das Multitasking überarbeiten und es etwa ermöglichen, die Größe von Fenstern selbst einstellen zu können.

Natürlich bleibt es nicht nur bei grundlegenden Überarbeitungen. Auch im Detail plant Apple zahlreiche Verbesserungen. Die Nachrichten-App soll endlich mehr Interaktions-Möglichkeiten bekommen und könnte so mit den Konkurrenten Whatsapp und Signal mitziehen. Die Health-App soll erweitert werden und etwa genaueres Schlaftracking und einen Dosierungsplan für Medikamente bieten. Bei den für Menschen mit Beeinträchtigungen gedachte Bedienungshilfen sollen Liveuntertitel für Telefonate und Videoanrufe und eine Tür-Erkennung uber die Lidar-Technologie anstehen. Auf dem Mac soll der Konzern die Einstellungen umbauen um sie näher an die Version für iOS zu bringen.

Und was ist mit Apple-Hardware?

Wurde auf der WWDC früher regelmäßig neue Hardware wie iPhones oder Macs vorgestellt, hat Apple in den letzten Jahren der Software die Bühne überlassen. Eine Ausnahme gab es nur, wenn Apple etwas ganz neuartiges im Gepäck hatte – und den Entwicklern eine Gelegenheit zur Umstellung geben wollte. Umso gespannter verfolgt die Apple-Gemeinde also die Gerüchte, dass Apple die Vorstellung neuer Mac-Rechner geplant haben soll.



Mit einer selbstgemachten VR-Brille zum realeren Erlebnis

Vor allem zwei Kandidaten gelten als wahrscheinlich. Das Macbook Air könnte gewöhnlich gut informierten Kreisen zufolge als erster Rechner ein Upgrade auf den M2-Chip bekommen. Bedenkt man, dass der extrem leistungsfähige und stromsparende Vorgänger auf dem Chipmarkt ein Erdbeben auslöste und die Konkurrenten gerade erst am Aufholen sind, wäre das eine ziemlich Neu. Und: Zum ersten Mal seit der Einführung 2008 soll Apple ein neues design planen. Da das Macbook Air das Notebook-Design nachhaltig veränderte, könnte auch hier ein großer Sprung anstehen.

Etwas nischiger aber nicht minder spannend ist der gemunkelte neue Mac Pro. Schon bei der Vorstellung des M1 Ultra im März hatte Apple klargemacht, dass man den traditionell leistungsfähigsten Rechner in Apples Portfolio noch auf die M-Architektur umstellen wird. Und da noch viel zu erwarten ist. Die teuren Profirechner sind zwar im Massenmarkt kein großes Phänomen. Trotzdem werden sowohl Unternehmens-Kunden als auch die Konkurrenz gebannt auf den zu erwartenden Leistungssprung warten. Apple könnte hier ein weiteres Mal Maßstäbe setzen.

Die große Unbekannte bei der WWDC

Die potenziell größte Revolution gilt als unsicherste Ankündigung. In den letzten Wochen wurde immer wieder spekuliert, Apple könnte die Keynote nutzen, um den seit Jahren erwarteten großen Schritt in die virtuelle Realität zu wagen. Nachdem Apple-Chef Tim Cook bereits mehrfach Augmented Reality als wichtigste neue Technologie bezeichnete, könnte der Konzern nun Nägel mit Köpfen machen.

Einigen Gerüchten zufolge will man mit einem speziell auf Augmented (AR) und Virtual Reality (VR) fokussierten Betriebssystem names RealityOS die Türen für die virtuellen Welten noch weiter öffnen. Laufen soll das auf der ersten eijenen Datenbrille des Konzerns, die Berichten zufolge vor einigen Wochen zum ersten Mal der Führungsriege vorgeführt wurde. Die Brille soll sowohl VR, als auch AR unterstützen. Für letzteres soll sie das Signal einer Kamera live auf die Bildschirme im Innern weitergeben und mit Daten erweitern.

Zu sehr sollte man sich allerdings nicht auf RealityOS und die Brille freuen. Gleich mehrere Kenner des Konzerns betonten zuletzt, dass sie eine Ankündigung zur WWDC eher für unwahrscheinlich halten. Heute Abend wissen wir mehr.

Denkbar wäre es, dass Apple einen Schritt wie bei der Apple Watch oder zuletzt den eijenen M-Prozessoren geht: In beiden Fällen hatte man das final Produkt noch nicht komplett vorellt, sondernbengestntnurä dienege So bekamen die Entwickler die Chance, ihre Program entsprechend anzupassen, bis dann einige Monate die Geräte in den Handel kamen.

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