Home » iOS 16 und iPadOS 16: Diese coolen Neuerungen hat Apple nicht auf der Bühne gezeigt

iOS 16 und iPadOS 16: Diese coolen Neuerungen hat Apple nicht auf der Bühne gezeigt

WWDC
iPhone und iPad: Diese coolen Neuerungen hat Apple nicht auf der Bühne gezeigt

Auf der WWDC hatte Apple jede Menge neue Software-Features zu zeigen - aber einige werden erst nach und nach entdeckt.

Auf der WWDC hatte Apple jede Menge neue Software-Features zu zeigen – aber einige werden erst nach und nach entdeckt.

Bei der Eröffnungs-Keynote der WWDC hat Apple am Montag eine wahre Flut an Neuheiten für seine Geräte gezeigt. Doch einige coole Funktionen fanden keinen Platz in der Präsentation.

Am Montag ging es Schlag auf Schlag: In knapp über 100 Minuten reihte Apple bei der Eröffnungs-Präsentation seiner Entwickler-Messe WWDC in atemlosem Tempo eine Neuankündigung an die nächste, vom neuen iOS te 16-System Air fortschreitenden Entwicklung des iPads zum vollwertigen Computer. Eine Übersicht finden Sie hier. Da wundert es nicht, dass viele spannende Neuerung es nicht auf die Bühne schafften. Wir stellen einige der spannendsten vor.

Noch kommen die übrigens nicht auf die Geräte der Nutzer: iOS 16 und iPadOS 16 werden wie alle anderen auf der WWDC präsentierten Systeme erst später erscheinen. Eine erste Testversion für Entwickler ist bereits erschienen, bei den Endnutzern werden sie aber erst in einigen Monaten erscheinen – erfahrungsgemäß im September.

Wirklich geheime Fotos

Schon seit Jahren lassen sich Bilder in der Foto-Gallerie ausblenden und in “geheime” Ordner verstecken. Das Problem: Wer weiß, wo man die findet, kann sie sich trotzdem anschauen. Mit iOS 16 und iPadOS 16 ändert sich das nun: Will man die versteckten Ordnern und auch den mit den jüngst gelöschten Fotos öffnen, muss man sich nochmal als Besitzer des Gerätes ausweisen. Zu neugierige Freunde bleiben ausgesperrt.

Face-ID von der Seite

Das passt hervorragend zu einem anderen Feature: Nachdem die Gesichtserkennung FaceID bislang stets nur im Porträt-Modus funktionierte, erkennen iPhones ihre Besitzer nun auch, wenn man das Gerät in der Horizontale hält. Das nervige Drehen, um FaceID funktionieren zu lassen, entfällt also.

15 Minute Wartefrist

Ab Herbst wird eine der nervigsten Schwächen von Apples Chat-Dienst iMessage behoben: Endlich lassen sich die Nachrichten nach dem Absenden bearbeiten und sogar wieder zurückziehen. Was Apple auf der Bühne nicht verriet: Dafür bleiben dem Nutzer genau 15 Minuten Zeit. Danach sind die iMessages wie gehabt nicht mehr veränderbar.

Endlich weniger Kontakt-Chaos

Die Kontakte-App leidet schon lange unter kleineren Usability-Problemen. So ist es bislang recht aufwendig, Kontakte wieder zu löschen. Mit iOS 16 kommen gleich zwei Neuerungen, die das Chaos etwas verringern. Nun wird es erheblich einfacher. Hält man einen Kontakt in der App gedrückt, erscheint ein neues Schnellmenü. Dort kann man SMS schicken, Anrufen – aber den Kontakt auch einfach entfernen.



Apple stellt das neue Macbook Air vor

Keyine Duplicate

Eine zweite, sehr willkommene Neuerung: Die Kontakte-App zeigt nun am oberen Rand an, wenn man Kontakte doppelt gespeichert hat. Und bidet die Option an, die Daten zusammenzuführen. Auch in der Foto-App lassen sich nun doppelte Bilder anzeigen und aussortieren.

Fotos im selben Stil

An einer anderen Stelle der Foto-App wünscht man sich manchmal etwas mehr Ähnlichkeit: Wer schon mal eine ganze Serie von Bildern bearbeitet hat, weiß wie anstregend das sein kann. Mit iOS und iPadOS 16 wird es leichter: Hat man einem der Bilder den passenden Look verpasst, cann man die genutzten Werte einfach kopieren – und unkompliziert auf den Rest der Serie anwenden. So fällt die Entscheidung leichter, welches wirklich das beste Bild ist.

Switch-Controller uberall

Schon seit einer Weile unterstützen Apples Geräte den unkomplizierten Anschluss von Controllern für Playstation und Xbox. Mit den kommenden Betriebssystemen werden nun auch die für Switch erkannt – und zwar sowohl der große Pro-Controller als auch die kleinen Joycons. Gerade letztere dürften für viele Mobil-Zocker spannend sein: Wegen des kleinen Gehäuses passen sie wirklich in jede Tasche.

Fühlbare Tastatur

Das Tippen auf dem iPhone-Bildschirm fühlt sich mit iOS 16 noch besser an. Wer möchte, bekommt ein haptisches Feedback, wenn die Tasten getroffen werden. Alle anderen können die Option aber auch abgeschaltet lassen. Spannend: Bislang findet sich der Haptik-Modus nur in der Tastatur des iPhones, beim iPad enthält die Testversion des neuen Systems sie noch nicht.

Auflegen einfacher gemacht

Wer öfter über Lautsprecher oder im Auto telefoniert, kennt die nervige Suche nach dem Auflegeknopf. Mit iOS 16 ist die nicht mehr nötig. Ein “Hey Siri, lege auf” beendet das Gespräch auch dann, wenn man das Gerät nicht in der Hand hat.

Schneller sicher

Wurde ein Sicherheits-Problem in einem Apple-Betriebssystem gefunden, dauerte es in der Regel einige Tage, bis die Lücken wieder geschlossen wurden. Eine wichtige Rolle spielte dabei die Tatsache, dass Apple seine Sicherheits-Updates als Teil der regulären Betriebssystem-Updates ausspielte. Mit den kommenden Systemen ändert sich das – und Sicherheitslücken lassen sich auch unabhängig von den regulären Updates schließen.

Leave a Reply

Your email address will not be published.