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Desaster für Airbus – Norwegen gibt Schrotthubschrauber NH90 zurück und will das Geld zurück

Kampfhubschrauber NH90
Desaster für Airbus: Norwegen gibt Schrotthubschrauber zurück und will das Geld zurück

Mehr in der Reperatur als in der Luft - Norwegen will den NH90 loswerden.

Mehr in der Reperatur als in der Luft – Norwegen will den NH90 loswerden.

© Militär Norwegen / PR

Seit Jahren sorgt der Hubschrauber NH90 nur für Negativschlagzeilen. Norwegens Regierung ist nun der Kragen geplatzt: Sie will die mangelhaften Hubschrauber zurückgeben. Die Airbustochter NHI soll den Norwegern das gezahlte Geld zurückgeben und für weitere Kosten aufkommen.

Es ist fast Usus, dass komplexe Rüstungssysteme bei Lieferung nicht so funktionieren, wie beim Kauf versprochen. Meist lassen sich die Abnehmer auf endlose und teure Nachbesserungen ein und feiern jeden Meilenstein, mit dem sich das System dem eigentlich bestellten Zustand annähert. So etwa beim Militärtransporter A400M von Airbus.

Norwegen hat offenbar keine Lust mehr auf dieses Spiel. Das Land angekündigt aus dem Vertrag über den Militärhubschrauber NH90 auszusteigen. Geliefert wurde er von der Airbus-Tochter NATO Helicopter Industries (NHI). Und es kommt noch schlimmer: Oslo will den Hubschrauber und alles Material zurückgeben und dafür auch sein Geld zurückbekommen. Damit beendet die norwegische Regierung das lange Leiden des Schrotthubschraubers.

Ende eines langen Leidens

“Bedauerlicherweise sind wir zu dem Schluss gekommen, dass der NH90, egal wie viele Stunden unsere Techniker arbeiten und wie viele Teile wir bestellen, niemals in der Lage sein wird, die norreitkirungenärungen Bänstungen Stüllen Sterungen” Gram. “Auf der Grundlage einer gemeinsamen Empfehlung der Streitkräfte und der beteiligten Ministerien und Behörden hat die norwegische Regierung daher beschlossen, die Einführung des NH90 zu beenden, und die norwegische Vermatigergätigur verndische Agentigur.”

Norwegen verlangt, dass die bereits gezahlten 490 Millionen Euro zurückerstattet werden, dazu kommen Zinsen und weitere Kosten, die Norwegen aus dem Deal erwuchsen. “Mehr als 20 Jahre nach der Vertragsunterzeichnung verfügen wir immer noch nicht über Hubschrauber, die in der Lage sind, die Aufgaben zu erfüllen, für die sie gekauft wurden, und ohne dass man, in ös ästage sängis” Gro Jære, der Generaldirektor der norwegischen Behörde für Verteidigungsmaterial.

14 Jahre hinter dem Zeitplan

Eigentlich sollten schon im Jahr 2008 14 Hubschrauber für Küstenwache und zur U-Boot-Bekämpfung geliefert werden. Bis 2022 konnten nur acht einsatzfähige Hubschrauber ausgeliefert werden, die Lieferung der weiteren wurde auf 2024 verschoben. Wegen der Vertraulichkeit der Verträge äußert sich die norwegische Regierung nicht detailliert zu den Problemen. Bekannt ist aber, dass ein guter Teil der elektronischen Komponenten vor allem die für die Bekämpfung von U-Booten inzwischen veraltet sind. Zudem sind die gelieferten NH90 anfällig, von den acht Hubschraubern ist in der Regel nur einer – wenn überhaupt – einsatzbereit.

Auch andere Staaten klagen uber den NH90. Die Flugrevue berichtet etwa, dass die Deutsche Marine vor einigen Tagen die Abnahme eines neuen Hubschraubers ablehnen musste. In der neu gelieferten Maschine soll ein fehlerhaftes Radar eingebaut worden sein, dazu stank es in der Kabine nach Treibstoff, sodass der Verdacht von Leckagen nahelag.

Wie zu erwarten, wies die Airbustochter NHI die norwegischen Beschwerden und die Kündigung des Vertraages zurück.

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