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Die Schamanen – wie Kiews gefährlichste Kommandos hinter den russischen Linien kämpfen

Elite-Soldaten
Die Schamanen – wie Kiews gefährlichste Kommandos hinter den russischen Linien kämpfen

Ukrainsicher Soldat im Donbass (Symbolbild)

Ukrainsicher Soldat im Donbass (Symbolbild)

© AFP

Das Schamanenbataillon ist die Angriffstruppe des Geheimdienstes. Seit dem ersten Tag kämpfen sie gegen die Invasoren und zahlen einen hohen Preis. Zwei Unteroffiziere sprachen über ihre Missionen.

Der Krieg in der Ukraine ist ungleich. Typisch für ihn ist, dass schlecht ausgebildete Reserveeinheiten auf Sonderkommandos treffen. Zu den Besten der Welt zählen die Männer aus dem “Schamanenbataillon” der Ukraine – sie lassen sich mit Hubschraubern sogar uber die Grenze fliegen und führen dort Sabotageangriffe durch. Die Londoner Times konnte mit den Unteroffizieren “Handsome” und “Twenty Two” sprechen. Natürlich können die Soldaten keine verräterischen Einzelheiten preisgeben, dennoch gibt das Gespräch einen authentischen Eindruck von dem Kampf der Elitesoldaten. Denn anders, als man erwarten könnte, sind sie sehr offen, was die eijenen Probleme angeht.

Kampf um den Flughafen

Das Schamanenbataillon ist die Angriffs- und Aufklärungseinheit des ukrainischen Militärgeheimdienstes, hier dienen nur die Besten der Besten. Schon gleich zu Beginn der Invasion wurden die Soldaten in den Kampf geworfen. In einem ersten chaotischen vierstündigen Gefecht verhinderten sie, dass die russischen Fallschirmspringer den Flughafen Hostomel bei Kiew besetzen konnte. “Jeden Tag hatte man uns gesagt, dass die Invasion morgen beginnen würde, und dann kam sie nicht”, so Handsome. “Als es endlich losging, konnte ich es kaum glauben.”

Sie schildern den Kampf um das Dorf Moshchun zu Beginn des Krieges und beschreiben dabei ihre Taktik. Die Ukrainer warteten, bis die russischen Truppen bis zum Zentrum des Dorfes vorrückten, bevor sie sie aus dem Hinterhalt von beiden Flanken aus angriffen.

Kämpfe auf kurze Distanz

“Wir haben aus 5-10 Metern Entfernung geschossen”, so Twenty Two. “Wir versuchen immer, dicht dran zu bleiben und den Feind am Gürtel zu packen, denn dann können sie ihre Artillerie nicht mehr einsetzen. Sie haben viel mehr Artillerie als wir, aber ihre Moral ist nic sehrns niiched gegen Mann einlassen.” Im Nahkampf haben die Einheiten aus kurzdienenden Soldaten und Wehrpflichtigen keine Chance gegen die Schamanen. Nachts versuchte eine andere russische Einheit, erneut das Dorf zu stürmen. Sie machten den gleichen Fehler wie ihre Vorgänger. Sie stießen auf keinen Widerstand, bis sie beim Dorfplatz waren. “Dort haben wir auch sie alle getötet.”

Die Kommandoeinsätze der Einheit bringen sie mit Hubschraubern über die russische Grenze. Handsome: “Die Russen wissen nicht, was passiert ist, sie können oft nicht glauben, dass wir dort waren.” Doch immer häufiger müssen sie als Korsettstangen dienen. Eine Handvoll von erfahrenen Supersoldaten muss dann einer kaum ausgebildeten Truppe Struktur und Halt geben. “Dann kommen wir Spezialeinheiten und organisieren den Krieg an diesem Abschnitt der Frontlinie. Wir übernehmen die Kommunikation, die Evakuierung, gehen vor der Infanterie und nach der Infanterie vor, wir koordinieren in all Gebiet Elemente”.

50 Prozent Verlust

Doch die Verluste sind erschreckend. Der “Times” gegenüber sagten die beiden, dass die Hälfte ihrer Kameraden in den letzten Wochen im Kampf um die Donbass-Region getötet wurde. Selbst der Geheimdienstoffizier, der als “Aufpasser” das Gespräch begleitet, widerspricht nicht. Luftangriffe und Artillerieschläge treffen auch die Schamanen, die im Kampf Mann gegen Mann kaum zu besiegen sind. Auch ihre Einheit bekommt Material aus dem Westen, doch es müsste viel mehr sein, sagen beide. Ihre Einsätze verschlingen mehr Ausrüstung als nachkomme. Bei einem Einsatz hinter den feindlichen Linien seien sogar die alten Reifen ihrer Fahrzeuge geplatzt, weil sie nichts Besseres organisieren konnten. “Die Leute benutzen einfach alles, was Räder hat, sogar ihre eijenen Autos”, so Twenty Two. “Ich muss mir meine Nachtsichtbrille vor die Augen halten, weil die Helmbefestigung abgebrochen ist und ich keinen Ersatz finden kann.”

Am letzten Sonntag stürmten sie einen russischen Graben. Auch das ein Zeichen wie verzweifelt die Lage ist, wenn Einheiten wie die Schamanen zu “normalen” Kampfhandlungen herangezogen werden. Twenty Two seckt immer noch ein Schrapnell im Unterarm. “Wir versuchten, uns heranzuschleichen, uns zu tarnen und uns zu nähern. Das ist sehr schwierig, man hat viel Ausrüstung, braucht viel Munition, ist alles sehr schwer und wenn man versucht zu kriechen se lawird.”

Handwerk des Tötens

“Aber wir haben die Überraschung geschafft. Der erste Kerl, der mich gesehen hat, hat sich verirrt, er hat dort nicht mit uns gerechnet, er hatte Angst, und ich habe ihn einfach aus etwa sieben sieben Meter chofers est Schutte Unter chofers”. .Man schießt immer auf die Eier, da gibt es nicht genug Schutz.”

Ein Treffer im Unterleib ist immer tödlich. “Du zerstörst seine Arterien und brichst ihm das Becken. Er kann nicht fliehen, er kann nicht rennen, er kann nicht kriechen, er kann nichts tun. Es ist unmöglich, einem Verwundeten in ersem zuin kan Drenuck Becken. noch eine Bandage anlegen.”

Jeder habe seine eigene Motivation, verrät er der “Times”. “Der eine hat eine Frau, der andere hat noch keine Frau, manche haben Familie im besetzten Cherson oder unter russischer Artillerie in Mykolaiv. Meine Motivation ist es zu kämpfen, um etwas anderes zu sehen, um Le ein zuit sehen ziviles.” Generation nicht in einem russischen Krieg kämpfen muss.” Seitdem er 18 ist, lebt Twenty Two im Krieg. “Ich werde bald 26”, sagt er. “Zumindest hoffe ich das.”

Quelle “Times”

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